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02 / 08 · Zuschnittplan

Zuschnittplan für Bretter und Kanthölzer

Trag die Teile ein, die du brauchst, und die Brettlängen, die dein Baumarkt oder Holzhändler anbietet. Mit Preisen bekommst du die günstigste Kombination statt der kürzesten. Der Plan berücksichtigt die Sägeblattstärke und einen Besäumschnitt.

So wird gerechnet

Die Teile werden nach Länge sortiert, das längste zuerst. Jedes Teil kommt in das bereits angefangene Brett, in dem der kleinste Rest übrig bleibt; ein neues Brett wird erst angefangen, wenn das Teil nirgends mehr hineinpasst.

Es werden mehrere Strategien ausprobiert — kürzestes passendes Brett, längstes Brett, jede Länge für sich — und jedes fertige Brett wird am Ende auf die kürzeste Länge verschoben, in die seine Teile noch passen.

Bei kleineren Aufgaben werden zusätzlich alle Kombinationen von Schnittmustern durchsucht, sodass der Plan nachweislich der bestmögliche ist — das Ergebnis weist dann darauf hin.

Hat jede Länge einen Preis, gewinnt der günstigste Plan; sonst der mit der geringsten gekauften Länge und danach der mit den wenigsten Brettern.

Jeder Schnitt zwischen zwei Teilen kostet eine Schnittbreite. Das Reststück am Ende wird erst nach dem letzten Schnitt angegeben — du siehst also, was dir wirklich übrig bleibt.

Wovon der Rechner ausgeht

  • Zuschnitt nur in der Länge: Breite und Stärke der Teile entsprechen dem Brett.
  • Die Teile können in beliebiger Reihenfolge geschnitten werden, und die Bretter haben keine Fehlstellen.
  • Es ist ein optimierter Plan, kein bewiesenes Optimum; bei kleinen Projekten entspricht er meist dem besten Plan von Hand.

Häufige Fragen

Welche Schnittbreite soll ich eingeben?
Die Breite der Schnittfuge: etwa 2–3 mm bei einem üblichen Sägeblatt für Kreis- oder Kappsäge, weniger bei dünnen Sägeblättern und japanischen Zugsägen. Prüf das an deinem Sägeblatt.
Wozu ein Besäumschnitt?
Die Enden ab Werk sind oft nicht rechtwinklig oder beschädigt. Ein paar Millimeter von jedem Brett verhindern, dass Teile zu kurz geraten.

Nur eine Planungshilfe. Der Rechner bemisst keine tragenden Bauteile und prüft keine Lasten — halte dich an die Herstellerangaben und die geltenden Bauvorschriften.