So wird gerechnet
Die Beine stehen hochkant auf dem Grundbrett, von vorne siehst du also die Brettstärke. Das lange Bein reicht bis zur Spitze, das kurze lehnt seitlich daran.
Die Außenkante des langen Beins ist die Höhe der Beine über dem Grundbrett geteilt durch den Kosinus des Neigungswinkels. Das kurze Bein ist um die Brettstärke geteilt durch den Sinus des doppelten Winkels kürzer.
Der Fuß beider Beine wird im Neigungswinkel geschnitten (z. B. 20°), das obere Ende mit 90° minus dem doppelten Winkel (z. B. 50°) — beide Winkel von 90° aus gemessen, wie auf der Skala der Kappsäge.
Das Grundbrett ist so lang wie die Spreizung der Beine unten plus der Überstand auf beiden Seiten. Alle Teile kommen dann mit Schnittbreite in einen Zuschnittplan.
Wovon der Rechner ausgeht
- Die Höhe reicht von der Unterseite des Grundbretts bis zur Spitze, ohne Füße; die Füße liegen flach unter dem Grundbrett.
- Die Beinlängen gelten an der längeren Außenkante. Verbindungen, Schrauben und Standfestigkeit berücksichtigt der Rechner nicht — einen hohen Baum sicherst du an der Wand.
Häufige Fragen
- In welchem Winkel schneide ich die Beine?
- Bei einer Neigung von 20° zur Senkrechten schneidest du den Fuß beider Beine mit 20° und das obere Ende mit 50°. Der Winkel an der Spitze beträgt 40°.
- Warum sind die Beine unterschiedlich lang?
- Das lange Bein reicht bis zur Spitze, das kurze lehnt oben daran und endet deshalb etwas tiefer. Bei 20 mm starken Brettern und 20° Neigung beträgt der Unterschied 31 mm.
Nur eine Planungshilfe. Der Rechner bemisst keine tragenden Bauteile und prüft keine Lasten — halte dich an die Herstellerangaben und die geltenden Bauvorschriften.