So wird gerechnet
Die Reihen werden quer über die Terrasse von einer Kante aus verlegt. Bleibt an der gegenüberliegenden Kante mehr als eine Fuge übrig, wird die letzte Diele auf die Restbreite zugeschnitten.
Die Lagerhölzer laufen im angegebenen Abstand quer zu den Dielen, jeweils eines an jedem Ende der Terrasse.
Ist die Terrasse länger als die längste Diele, werden die Reihen so geteilt, dass jeder Stoß auf der Mitte eines Lagerholzes liegt. Mit Versatz setzen benachbarte Reihen ihren ersten Stoß ein Lagerholz früher.
Die Dielenstücke gehen in den Zuschnittplan, und Schrauben oder Clips werden an jedem Kreuzungspunkt von Diele und Lagerholz gezählt.
Wovon der Rechner ausgeht
- Abstand, Spannweite und Querschnitt der Lagerhölzer sowie die Befestigung müssen der Verlegeanleitung des Dielenherstellers und den Vorschriften entsprechen — der Rechner prüft sie nicht.
- Dielenenden am Stoß brauchen meist zusätzliche Auflage (doppeltes Lagerholz).
- In dieser Version ohne umlaufenden Rahmen, Stufen und Aussparungen.
Häufige Fragen
- Welchen Abstand der Unterkonstruktion soll ich wählen?
- Den Wert aus der Verlegeanleitung des Dielenherstellers. Er unterscheidet sich bei Holz und WPC und auch bei diagonaler Verlegung.
- Warum die Stöße versetzen?
- Stöße in einer Linie wirken unruhig und belasten ein einziges Lagerholz. Mit Versatz verteilen sie sich über die ganze Terrasse.
Nur eine Planungshilfe. Der Rechner bemisst keine tragenden Bauteile und prüft keine Lasten — halte dich an die Herstellerangaben und die geltenden Bauvorschriften.